Mit den Heiderollern zum Satelistreffen in Tabarz !
Morgens um 8 Uhr war Treffen in Melbeck. Orje und Peter waren pünktlich und da es leicht regnete, zogen wir die Regensachen an. Die Tour führte über Uelzen, Braunschweig, Bad Harzburg, Nordhausen Sondershausen, Bad Langensalza, Laucha nach Tabarz. In Braunschweig machten wir Rast beim großen M und zogen das Regenzeug aus, was wir aber in Bad Harzburg wieder anzogen. Später stellte sich heraus, das
wäre nicht nötig gewesen; denn wir sind in Braunlage nur durch eine Wolke gefahren und sind dann ohne Regen bis nach Tabarz gereist.
Im Netzkater an der B4 machten wir Mittag und anschließend nach Nordhausen, wo wir einen Tankstop einlegten. Bei Sondershausen spielte das Navi verrückt, es kannte die neue Umgehungsstraße noch nicht. In Tabarz am Hotel war schon die Fahne aufgezogen, zur Begrüßung und die Satelisten erwarteten die Ankömmlinge. manche hatten schon arg Durst nach der Fahrt. An der Hotelrezeption checkten wir ein und bezogen unsere Zimmer. Nach und nach trafen die Teilnehmer ein, einzeln, in Gruppen und sogar einer mit seinem Roller auf dem Anhänger. Es wurden draußen intensive Gespräche geführt und die einzelnen Roller begutachtet, was man so alles angebaut und verschönert hat. Besonders beeindruckt hat mich die Technik, die Didi an seinem Roller hatte. Kamera, Monitor und alles akkurat angebaut! Es wurde zum Abendessen geläutet und wir gingen in den Speisesaal. Dort war ein warmes und kaltes Büfett aufgebaut. Es gab verschiedene Gerichte, Salate und ein Getränk war auch im Preis enthalten. Das Hotel war spitze. Abends wurden die Gespräche in der Gaststätte weiter geführt und neue Kontakte geknüpft. Die Fahne wurde aufgehängt, viele Bilder gemacht und einige Hopfenkaltschalen getrunken.
Sogar der Nachwuchsfahrer wurde mitgebracht von Dermot. Am anderen Tag, nach dem Frühstück, wurde die Fahrt zum Kyffhäuser vorbereitet, die Kleinen nach vorne und die Großen nach hinten. Orje kam in BVB Kluft, aber wir hatten dem etwas entgegen zusetzen. Steffen und Ingo erklärten noch einmal den Weg und wie man sich bei der Fahrt verhalten soll. Unterwegs wurde eine Raucherpause eingelegt und einmal hielten wir an, weil einige Fahrer nicht über eine Kreuzung kamen. Dann fuhren wir zum Kyffhäuser hoch, 36 Kurven auf 3,5 km und das alles im Regen. Die Satelisfahrer belegten den ganzen Parkplatz und es ging dann zum Würstchenstand um eine Thüringer zu probieren. Es gab auch hier Preisunterschiede.
Da der Regen so heftig war, verzichtete ich auf den Besuch von der Kyffhäuser Anlage und setzte mich ins Café. Andere hatten die gleiche Idee. Die Rückfahrt fand im dicksten Regen statt und man musste in den Kurven vom Kyffhäuser sehr verhalten fahren. Der Regen wurde unterwegs weniger und nach einem Tankstop kamen alle in Tabarz heil wieder an.
Nach dem Abendessen wurde in der Gaststätte eine gemütliche Nachlese der Fahrt abgehalten. Ingo bedankte sich bei den Teilnehmern, verkündete den Termin für das nächste Jahr, der wieder in Tabarz stattfindet und wünschte den Fahrern ein gute Heimreise. Die Heimreise am anderen Tag war die gleiche Strecke wie auf der Hinfahrt, aber ohne Regen. Wieder vor Braunlage zogen wir auf anraten von Peter das Regenzeug an, wieder umsonst. Orje bog in Bienenbüttel ab und Peter fuhr in Melbeck wieder Richtung Autobahn.
Es war eine wunderbare Reise mit netten Kollegen und bin gespannt auf das nächste Treffen in Tabarz.
Dieser Bericht wurde von unserem am 29.11.2009 verstorbenen Rollerfreund Eugen verfaßt und mit seiner Genehmigung auf der Seite der Heideroller eingestellt.
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