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Auf der Webseite sind Sie der 85128 Besucher ! Das Kopieren von Bildern und Texten ohne meine Genehmigung ist verboten ! © by Heideroller Klaus-Peter Busse
Steinhuder Meer 02.08.2009

Mit den Heiderollern an das Steinhuder Meer …. 

Diesmal fuhren die Heideroller an das Steinhuder Meer,
mit Joachim als Tourenguide.

Nachdem der Tourenguide die Reihenfolge festgelegt,



der Schlussmann und die Schlusssozia ihre Westen angelegt hatten,



starteten wir pünktlich mit 10 Großrollern um 9 Uhr in Melbeck. Nach ca. 50 km Fahrt erreichen wir Soltau,



genauer gesagt die Soltauer Alm, wo Rolf und Adi zu uns stießen.



Dort wurde dann eine kurze Pause für unsere Raucher und Nichtraucher eingelegt, sowie Adi und Rolf begrüßt.




Der eine aß ein Brot, der nächste rauchte, andere Heideroller wiederum erwiesen sich als Kavalier und halfen dem weiblichen Geschlecht beim öffnen eines klemmenden Topcase.



Nebenbei wurde bei einem Roller noch schnell der Ölstand kontrolliert.



 

 Dann ging es weiter bis Dorfmark in Richtung Fallingbostel über die Panzerringstraße, leider sahen wir keine Panzer. In Schwarmstedt machten wir die nächste Rast, hier  wurde getankt, das stille Örtchen aufgesucht, eine geraucht





und unser Prinz wartete auf seine Untergebenen.




Plötzlich tröpfelte es und Orje zog als erster seine Regenkombi an, wir anderen folgten und zogen unsere Regensachen über. Dann ging es los, es fielen noch 2 Tropfen und dann, ja dann ….. wurde es sehr warm unter den Sachen, denn die Sonne brach durch.
 

Dann erreichten wir Mardorf, wo Joachim in der alten Schule für uns einen Tisch reserviert  hatte. Wir parkten auf einem idyllischen Parkplatz,



rissen uns die Regensachen vom Leibe und machten uns, wie Uwe sagte, auf den kurzen Weg zur Gaststätte.



Der Weg war laut Karte 1 cm lang,



nach Umrechnung des Maßstabes waren es mindestens 750 Meter,
gefühlt aber bestimmt 10000 Meter, denn inzwischen schien die Sonne und es war sehr sehr warm.

In der alten Schule angekommen, wurden als erstes die Getränke geordert und jeder suchte sich danach etwas zu essen aus.





Da wir schon vorher in die Speisekarte via Internet schauen konnten, fiel meine Wahl auf die Haxe für den kleinen Hunger.

Von wegen für den kleinen Hunger



Da möchte ich nicht die Portion für den normalen oder großen Hunger sehen.

Wir ließen es uns dann gut schmecken.




Nach dem essen ließ ich den Knochen für unseren kleinen Hund einpacken, der knabbert heute noch dran.

Anschließend fuhren wir nach Steinhude, wo wir eigentlich eine
Dampferfahrt machen wollten.





Jedoch war der Zeitplan durch den großen Andrang in der alten Schule durcheinander geraten. Deshalb wollten wir mit einem Boot auf die Insel Wilhelmstein, einer künstlichen Insel, die Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe für die Seefestung Wilhelmstein erbauen ließ.



Diese Festung beherbergte neben einer Musterfestung mit Militärschule auch gräfliche Appartements. Sogar als Gefängnisinsel diente die Festung Mitte des 19 Jahrhunderts. Wie damals besorgen die traditionellen Segelschiffe den Personenverkehr. Christian verließ uns hier, denn er hatte nicht so lange Zeit, auch Hajo fuhr Richtung Heimat.






Nachdem wir die Insel betreten hatten, stürmten die Frauen den einzigen Shop auf der Insel.



Da es dort aber nichts vernünftiges gab,





und wir keine Lust hatten 3 Euro für den Eintritt in die Festung zu zahlen, umrundeten wir die Insel per Pedes. Hier gab es neben den alten 6 Pfündern zur Abwehr von Feinden



jede Menge Kunst zu sehen. Was die Leute so unter Kunst verstehen, aber seht selbst…..





Danach ging es wieder zurück, so wie wir gekommen sind.






Warum heißt das Steinhuder Meer eigentlich nicht Steinhuder See? Im Grunde genommen ist es es doch ein Binnensee mit 32 km² Fläche, max 2,50 m tief und die Durchschnittstiefe beträgt sogar nur 1,35 m. Entstanden ist das Steinhuder Meer vor ca 10.000 Jahren zum Ende der letzten Eiszeit.

Hier zwei Erklärungen:
Die Bezeichnung Meer führt uns zurück ins Mittelalter, auf das mittelniederdeutsche Wort mere. So wurden damals die Binnenseen genannt. Im Plattdeutschen heißt mere übersetzt Meer,
und so wurde aus dem Binnensee Steinhuder mere das Steinhuder Meer.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Erklärung einfacher. Alles was nur einen oder mehrere Zuflüsse hat, und keinen natürlichen Abfluß, wird Meer genannt. Ein See hingegen hat einen oder mehrere Zuflüsse, aber auch einen oder mehrere natürliche abführende Flüsse.

Am Parkplatz angekommen machten wir uns fertig, während der Wartezeit hielt ein Heideroller noch eine kleine Siesta bis es losging.




Danach fuhren wir über eine Tankstelle wieder Richtung Heimat. In Höhe Schwarmstedt verabschiedeten wir dann Adi und Rolf und in Soltau trennten sich dann Klaus und Heidjer von uns.





Wir fuhren dann Richtung Amelinghausen nach Reppenstedt weiter. Der ein oder andere Heideroller klinkte sich unterwegs aus um direkt nach Hause zu fahren.
Erschöpft erreichten wir um 20:45 Uhr mit 4 Rollern unsere Eisdiele in Reppenstedt, wo wir wie immer bei Eis oder Kaffee den Tag ausklingen ließen.





Dank an unseren Tourenguide Joachim,
der uns einen wunderschönen Tag beschert hat,




sowie dem Schlußman Rolf und Peter mit seiner Sozia Diana als Schlußfrau



die dafür sorgten, das niemand verloren ging.


© by Heideroller Peter 

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