Arendsee 21.06.2009 Heute fuhren die Heideroller in die neuen Bundesländer,
genauer gesagt an den Arendsee. Nachdem alle Teilnehmer am Treffpunkt eingetroffen waren, blies Uwe auf einer Tröte zum sammeln.
Peter begrüßte alle Teilnehmer und gab dann sogleich das Wort an den Tourenguide Heidjer (Uwe) ab. Dieser informierte zum Verlauf der Fahrt, Pausenzeiten wurden bekannt gegeben und zu guter letzt wurde dann die Reihenfolge der Fahrzeuge festgelegt. An der Spitze fuhr der Tourenguide, gefolgt von den Rollern, die mit Sozia unterwegs waren. Danach die Solofahrer und zum Abschluss unsere Schlussmänner, Joachim und Michael.
Wir haben bei unseren Ausfahrten die Erfahrung gemacht, das 2 Schlussmänner besser gesehen werden als ein einzelner, insbesondere bei schlechterem Wetter. Nachdem Uwe fertig war, gab er das Wort zurück an Peter, der dann eine kurze Sicherheitsbelehrung durchführte. Die neuen Mitfahrer in der Gruppe bekamen diese Belehrung nicht nur mündlich, sondern auch noch in Schriftform ausgehändigt.
Zu guter letzt wurden noch die Warnwesten für unsere beiden Schlussmänner ausgeteilt. Dann konnte es losgehen und wir starteten mit 13 Großrollern in Richtung Niendorf I, wo unser Tourenguide den ersten Stop bei einem Treckermuseum machte. Da zu dieser Zeit noch nicht viel los war, fanden wir mit unseren Rollern genug Platz auf dem Hof zum Parken.
Ein schönes Bild, wie unsere Roller in Reih und Glied und sogar in der richtigen Reihenfolge da standen.
Der größte Teil ging sofort auf Erkundungstour, andere streichelten erst einmal den Hofkater und andere wiederum mussten sich erst einmal ausruhen. Schnell fand sich ein Platz an der Sonne, wo sich ausgiebig unterhalten und herzhaft gelacht wurde.
In den Scheunen standen wahre Schätzchen aus früheren Zeiten:
Diverse Lanz standen da neben Hanomag, Deutz, MAN, Kramer, Ursus, Massey Ferguson, sogar eine Strassenwalze war dabei. Die Exponate sorgten für reichlich Gesprächstoff.
Auch alte Mopeds, ein Motorrad und eine Solex waren dabei.
Unter dem Dachboden fanden sich diverse alte Haushaltsgeräte, Radios, Waschmaschinen, Fahrräder, Mofas und ein altes Dreirad.
Ich frage mich nur gerade, wer da seine Unterwäsche zum trocknen aufgehängt hat?
Dann blies Uwe erneut zum Aufbruch, aber nicht ohne vorher unseren Obulus zum Erhalt des Museums in das dort bereit stehende Sparschwein zu stecken
und um im Anschluß daran sein neues Navigationsgerät für die Weiterfahrt zu programieren.
Nach einer Fahrt von ca. 45 Minuten wurde für die Raucher eine Raucherpause eingelegt. Hier an diesem Punkt sollte eigendlich Hajo zu uns stoßen, doch Hajo war schon zum Treffpunkt gekommen. Da auf dem Parkplatz eine Karte der Umgebung war, wurde unsere bisherige Fahrtstrecke nochmals in Gedanken abgefahren.
Dann ging es weiter nach Salzwedel, der Stadt des Baumkuchens.
Dort wurde erst getankt und dann beim großen M eine Pause eingelegt. Hier wollte Heinz mit seiner MP3 zu uns stoßen.
Also rein in die Hütte, ein Cheeseburger und einen Kaffe bitte…..
Ne, mein Gutster, kam es in reinstem sächsisch von der Bedienung zurück, bis 11:30 Uhr nur Frühstücksangebot, erst danach gibt es das Tagesangebot. Kaffee kannste aber haben……
Was, kein Cheesburger zum Kaffee????? Na dann….eben nix…..
Dann ging es mit 10 Minuten Verspätung weiter an den Arendsee, Heinz kam leider nicht zum Treffpunkt. Am Arendsee angekommen, parkten wir vor einem
Baumarkt am Stadtrand
und gingen die paar Meter von dort an den See zu Fuß.
Wie auf Bestellung fuhr in diesem Augenblick der Raddampfer
„Queen Arendsee“ an uns vorbei.
Nach einige A H H H `s und O H H H `s
gingen wir zurück zu unseren Rollern.
Auf einmal sahen wir eine MP3 an uns vorbei fahren. Sofort machten wir auf uns aufmerksam, Heinz hatte uns gefunden. Sein Navi hatte ihn in Salzwedel falsch gelenkt. Nun war unsere Gruppe doch noch vollzählig geworden. Nun setzten wir unsere Fahrt nach Ziesau fort, wo in der Gaststätte " Zur Wildgans" unser Essen auf uns wartete.
Wir parkten gegenüber auf einem großen Grundstück,
welches zur Gaststätte gehörte.
In der Wildgans hatte sie uns draußen eine lange Tafel eingedeckt.
Nachdem alle die Getränke bestellt hatten, kam auch schon das Essen. Die Bedienung hatte alle Hände voll zu tun und jeder bekam das auf seinen Namen vorbestellte Essen wie Schnitzel, Salat, Spargel, Braten
und hinterher sogar ein Eis im Glas.
Nach dem essen ging es nicht ohne anziehen der Regensachen
weiter nach Schnackenburg an den Hafen, in das dortige Hafencafe "Felicitas". Unser Weg führte über zum Teil sehr schlechte Strassen. Passend zu den schlechten Strassenverhältnissen waren diese teilweise noch recht feucht von vorhergegangenen Regenschauern.
Im Hafencafe bedankte sich Uwe schon hier bei den Teilnehmern, weil auf der Strecke nach Lüneburg Fahrer aus der Gruppe ausscheren und einen anderen Weg nach Hause nehmen werden.
Dann ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken.
Nachdem wir uns wieder gestärkt hatten und einige von uns ein Rahmenprogramm auf der dortigen Toilette genossen hatten,
ging es zurück nach Reppenstedt zu unserer Stammeisdiele.
Dort ließen wir dann wie immer den Tag Revue passieren, bei Eis,
Kaffee und guter Laune.
Wir danken unserem Tourenguide Uwe für diese schöne Tour,
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